Thymian
Thymus vulgaris

Wirkstoffe
Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe

Wirkteile
Thymiankraut

Standort
Kultiviert, Trocken- und Halbtrockenrasen

Herkunft
Südeuropa

Anwendung
Keuchhusten, Husten, schlecht heilende Wunden

Zubereitung
1 gehäufter Teelöffel getrockneterThymianblätter werden mit einerTasse heißem Wasser übergossen und nach 5 Minuten Ziehen abgesiebt. 3 mal täglich 1 Tasse Tee trinken. Thymianblätter wirken besonders gut bei infektiösen Hustenerkrankungen. Sie wirken durch den Hauptbestandteil der ätherischen Öle, Thymol, antibakteriell und haben darüber hinaus krampflösende und schleimfördernde Eigenschaften. Zur äußerlichen Anwendung können Umschläge bei schlecht heilenden Wunden hergestellt werden. Außerdem werden aus dem Öl Erkältungsbäder und Einreibungen zur Desinfektion gefertigt. Thymian und seine Zubereitungen eignen sich aufgrund ihrer guten Verträglichkeit insbesondere zur Behandlung von Erkältungskrankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern.

Hinweis
Die Heimat des Thymus vulgaris ist Südeuropa. Die in Deutschland vorkommende Art Thymus serpyllum verfügt nicht über so hohe Wirkstoffkonzentrationen. Gelegentlich findet man an geschützten Stellen in heimischen Gärten Thymus vulgaris kultiviert, er ist allerdings sehr frostempfindlich.