Stiefmütterchen
Viola tricolor




Wirkstoffe
Saponine, Glykoside, Flavonoide

Wirkteile
Stiefmütterchenkraut

Standort
Gärten, verwildert

Herkunft
Mitteleuropa

Anwendung
Hautekzeme, Milchschorf, Schleimansammlungen

Zubereitung
2 Teelöffel getrocknetes Stiefmütterchenkraut werden mit 1 Tasse kaltem Wasser angesetzt und anschließend kurz aufgekocht. Der Sud wird anschliessend abgegossen. 3 mal täglich zu den Mahlzeiten trinken. Der Sud kann auch für Kompressen zu äußerlichen Anwendung genommen werden. In der Apotheke ist die Droge auch in pulverisierter Form erhältlich. Zur Einnahme wird 1/2 Teelöffel mit etwas Wasser angerührt. Stiefmütterchenkraut wird bei Hauter- krankungen zur Behandlung von Akne, Ekzemen oder Milchschorf angewendet. Darüber hinaus besitzt die Droge eine schleimlösende Wirkung.

Hinweis
Der Name Stiefmütterchen bezieht sich auf die ungleich gestalteten und gefärbten Blütenblätter; das unterste
Blütenblatt ist die "Stiefmutter"; die beiden anschließenden, ähnlich gefärbten Blütenblätter stellen die "Töchter" dar; die oberen, meist anders gefärbten Blütenblätter symbolisieren die "Stieftöchter" (Volksdeutung).