Steinklee
Melilotus officinalis



Wirkstoffe
Cumaringlykoside, Flavone

Wirkteile
Steinkleekraut

Standort
Wegraine, Bahnschotter

Herkunft
Europa

Anwendung
Durchblutungsstörungen, Entzündungen

Zubereitung
Das durch das Freiwerden von Cumarinin der Blütezeit heuartig riechende Steinkleekraut bewirkt eine Erweiterung der Blutgefäße und insbesondere eine Verbesserung der Durchblutung der Venen. Das Kraut besitzt außerdem entzündungshemmende Eigenschaften. Eine weitere Verwendung von Steinklee stellt der Zusatz des aromatischen Krautes zum Tabak dar.

Hinweis
Wegen des schwankenden Wirkstoffgehaltes empfiehlt sich lediglich die Verwendung von Fertigpräparaten! Steinkleearten sind häufig vorkommende Ruderalpflanzen in sog. Pioniergesellschaften auf Rohböden. Die bis über 1 m groß werdenden Pflanzen fallen durch ihre dichten weißen und gelben Blütentrauben und ihre kleeförmigen Blätter leicht auf. Steinklee kommt oft in Reinbeständen vor. Der Cumaringehalt der Pflanze kann das Heu für Tiere ungenießbar machen, da Cumarin die Blutgerinnung hemmt. Zu beachten ist außerdem, da Cumarin und strukturverwandte Substanzen stark photosensibilisierend (lichtempfindlich) wirken und auch bei oraler Einnahme diese Nebenwirkung hervorrufen. (Wie bei Johanniskraut, aber nicht so stark!)