Melisse
Melissa officinalis

Wirkstoffe
Ätherische Öle, Sesquiterpenkohlenwasserstoffe,Rosmarinsäure

Wirkteile
Melissenblätter

Standort

Kultiviert, Gärten

Herkunft
Ost-, Mittel- und Südeuropa, Nordamerika

Anwendung
Einschlafstörungen, Magen- und Darmleiden, Erkältungen

Zubereitung
2 Teelöffel Melissenblätter mit einer Tasse heißem Wasser (150 ml) aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen, durch ein Teesieb abgießen. Täglich 1 Tasse Tee trinken. Die Blätter der Melisse enthalten ein Citronellalhaltiges ätherisches Öl und Gerbstoffe.

Hinweis

Melisse ist ein altes Heilmittel. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Die Melisse wirkt leicht beruhigend und findet deshalb bei nervösen Beschwerden und Einschlafstörungen Anwendung. In der Volksheilkunde wird die Melisse breiter verwendet u.a. bei Migräne und Erkältungskrankheiten. Melisse wird drüberhinaus auch als Gewürz oder zur Herstellung von Kräuterlikören verwendet. Die Verwendung der Melisse ist bereits aus ersten Arzneitinkturen der Karmeliter um 1600 bekannt. Der sog. Karmelitergeist ist auch heute noch in der Orginalrezeptur erhältlich.