Mädesüß
Spiarea ulmara



Wirkstoffe
Vanillin, ätherische Öle, Gerbstoffe, Glycoside

Wirkteile
Mädesüßkraut

Standort
Feuchtwiesen, Ufer

Herkunft
Deutschland, Balkanländer

Anwendung
Fiebrige Erkältungen, Blasenleiden, Gicht, Rheuma

Zubereitung
2 Teelöffel voll geschnittene Droge mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen und anschließend durch ein Teesieb geben. 2 Tassen täglich trinken. Mädesüß hat eine entzündungshemmende sowie schweiß- und harntreibende Wirkung (Tee). Es wird bei fiebrigen Erkältungen, Blasenschwäche, aber auch bei Gicht und Rheumaerkrankungen (Salbe) verwendet.

Hinweis
Mädesüß ist eine typische Pflanze verbrachter Feuchtwiesen. Hier können die gelblich - weißen bis zu 1,5 m hohen Blütenpflanzen beachtliche Bestände bilden. Wegen dem starken Rückgang von Feuchtgebieten durch Trockenlegung sind die Standorte und damit die Pflanze selbst nicht sehr häufig. Die Pflanzen dürfen deshalb nicht in der freien Landschaft entnommen werden. Die Heilwirkung des Mädesüß wurde erst zur Zeit der Renaissance entdeckt. Danach geriet die Pflanze als Heilkraut in Vergessenheit und kam erst wieder im 19. Jhd. als Heilkraut zur Verwendung. Mädesüß soll in Sibirien ein beliebtes Nahrungsmittel sein.