Löwenzahn
Taraxacum officinale

Wirkstoffe
Bitterstoffe, Triterpene, Sterole, Flavonoide

Wirkteile
Löwenzahnkraut

Standort
Grünland, Unkrautfluren

Herkunft
Ostblockländer

Anwendung
Störungen des Gallenabflusses, Verdauungsbescherden

Zubereitung
1-2 Teelöffel Löwenzahnblätter werden mit 150 ml Wasser kurz aufgekocht und nach 15 Minuten Ziehen durch ein Sieb gegeben. Morgens und abends 1 Tasse frisch zubereiteten Tee trinken. Löwenzahn wird bei Störungen des Gallenabflusses und bei Verdauungsbeschwerden angewendet, insbesondere auch bei Völlegefühl und Blähungen. Auch bei Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen wird Löwenzahn v.a. in der Volksmedizin genutzt. Neben Tees wird auch der frische Saft verwendet. Löwenzahnsalate erfreuen sich ebenfalls grosser Beliebtheit.

Hinweis

Löwenzahn-Tee darf nicht angewendet werden bei Verschluß der Gallenwege sowie bei Darmverschluß. Löwenzahn ist eine weitvertreitete Pflanze, die in keiner Wiese fehlt, aber auch an Wegrändern und auf Brachflächen anzutreffen ist. Der Löwenzahn ist seit dem 16. Jhd. als Heilpflanze in Europa bekannt. Der lateinische Gattungsname der Pflanze, Taraxacum, ist zurückzuführen auf das griechische Wort "taraxis" - Augenentzündung - und "akeomai" - ich heile -. Dies deutet auf die frühere Verwendung des Löwen- zahnmilchsaftes zur Behandlung von Augenkrankheiten hin.