Hauhechel
Ononis spinosa

Wirkstoffe
Isoflavone, Triterpene, ätherische Öle

Wirkteile
Hauhechelwurzel (Radix ononidis)

Standort
Trockene Rasen

Herkunft
Südosteuropa

Anwendung
Nierenbecken- und Blasenkatarrhe, Gicht, Rheuma, Ekzeme

Zubereitung

2 Teelöffel Hauhechelwurzel mit 150 ml heißem Wasser übergießen und nach einer halben Stunde abseihen. Der Aufguss wird während dem Ziehen warm gehalten. 2 mal täglich 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken. Hauhechelwurzel wird zur Behandlung von Nierenbecken- und Blasenentzündungen angewendet. Auch zur Vorbeugung von Harnsteinen ist sie geeignet. Gicht, Rheuma und Hautausschläge werden in der Volksmedizin ebenso mit Hauhechelwurzel behandelt.

Hinweis

Hauhechel wird im Volksmund auch Weiberzorn genannt, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß die Frauen, die die Äcker von Unkraut befreien mußten, sehr zornig wurden, weil sie dabei mühselig die 50 - 60 cm tiefen Pfahlwurzeln und die dornigen Äste der Pflanze von Hand entfernen mußten. Der Name Hauhechel ist von hauen (wegen dem Heraushauen der Wurzel) oder von Heu abzuleiten. Der zweite Teil des Wortes, -hechel, wurde wegen der Dornen mit dem Flachshechel in Verbindung gebracht.