Hagebutte,
Heckenrose
Rosa canina

Wirkstoffe
Vitamin C, Pektine, Gerbstoffe, Fruchtsäuren, ätherische Öle

Wirkteile
Heckenrosenfrüchte (Hagebutten)

Standort
Hecken, Gebüsche, Waldränder

Herkunft
Rußland, Bulgarien

Anwendung
Erkältungskrankheiten, Nieren- und Blasenerkrankungen

Zubereitung
1 Teelöffel Hagebutten mit 125 ml kochendem Wasser aufgießen, ca. 20 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. 3 - 4 Tassen täglich trinken. Die Hagebutte ist in der Haupsache als vitaminspendendes und harntreibendes Mittel anzusehen. Sie besitzt einen hohen Anteil an Vitamin C. Hierauf ist die Anwendung bei Erkältungskrankheiten begründet. Die Hagebutten sind aufgrund ihres angenehmen Geschmackes ein beliebter Bestandteil von Früchtetees. Sie werden aber auch als vitaminreiches Nahrungsmittel zu Marmeladen und Mus verarbeitet. In der Volksmedizin werden die Nüßchen, die in den Scheinfrüchten enthalten sind, sowohl zur Behandlung von Nieren- und Blasenleiden als auch zur Therapie bei Rheuma, Gicht und Ischias verwendet.

Hinweis
Die Heckenrose ist ein sehr altes Heilmittel. Im Mittelalter stellte man bereits Rosenöl und Rosensalbe her. Hagebuttentee wurde wegen seiner Heilwirkung geschätzt. Der lateinische Name der Heckenrose oder Hundsrose, Rosa canina, stammt vom griechischen Kynosbatos (kyon -Hund- und batos -Strauch) ab und ist einer Legende zufolge auf einen Orakelspruch zurückführbar. Demnach soll das Orakel die stark gerbstoffhaltigen Wespengallen der Hundsrose als Mittel gegen tollwütige Hunde empfohlen haben.