Fieberklee, Bitterklee
Menyanthes trifoliata

Wirkstoffe
Bitterstoffe (u.a. Foliamenthin), Loganin (Iridoidglycosid)

Wirkteile
Fieberkleeblätter

Standort
Sümpfe, Moore, nasse Wiesen, Gräben

Herkunft
Ostblockländer

Anwendung
Fieberhafte Erkältungen, Galle- Leberleiden, Appetitlosigkeit

Zubereitung
1 Teelöffel voll Fieberkleeblätter wird mit 1 Tasse (150 ml) Wasser kalt aufgegossen und kurz etwa 3 Minuten aufgekocht. Danach wird der Tee abgesiebt. 2-3 mal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten trinken. Fieberklee ist ein altes in der Volksmedizin gebräuchliches Heilmittel. Er wird bei Appetitlosigkeit und fiebrigen Erkältungskrankheiten angewendet. Auch bei Leber- und Galleerkrankungen wird Fieberklee zur Behandlung eingesetzt. Hauptwirkstoffe sind die Bitterstoffe, die zu einer Anregung der Magensaftsekretion führen.

Hinweis
Fieberklee ist seit dem 16. Jahrhundert als Heilmittel bekannt. Sebastian Kneipp nutzte die stoffwechselanregende Wirkung der Bitterstoffe. Insbesondere zur Behandlung von Magenschwächen, bei Blähungen und Lebererkrankungen, aber auch als "Blutreinigungsmittel" wurde Fieberklee von ihm eingesetzt. Fieberklee gehört zu den Enziangewächsen und ist nicht, wie der Name Klee vermuten läßt, zu den Schmetterlingsblütlern zu rechnen.