Eiche
Quercus robus / Quercus sessiliflora

Wirkstoffe
Gerbstoffe

Wirkteile
Eichenrinde

Standort
Wälder

Herkunft
Rußland, Ungarn

Anwendung
Frostbeulen, Ekzeme, Geschwüre, Halsentzündungen

Zubereitung von Bädern
500 g Eichenrinde mit 5 Liter Wasser in einen Topf geben und 20 Miuten kochen, anschließend den Sud abgießen. Eichenrinde-Bäder können als Fuß- oder Sitzbäder angewendet werden. Anwendung: 2 mal täglich 15 Minuten.

Zubereitung von Gurgellösung
1 Teelöffel Eichenrinde in 150 ml Wasser ca. 5 Minuten kochen, danach durch ein Sieb geben. Die Lösung kann mehrmals täglich zum Gurgeln und Spülen genommen werden. Die Eichenrinde wird in der Voksheilkunde in Form von Bäder und Umschlägen zur Behandlung von nässenden Ekzemen, Frostbeulen und Geschwüren aber auch bei Hämorrhoiden und Fußschweiß angewendet. Bei Hals- und Rachenentzündungen wird die Gurgellösung verabreicht.

Hinweis
Eichenrinde ist ein sehr altes Heilmittel. Die Früchte der Eiche (Eicheln) waren im Mittelalter aber auch für die Schweinemast von Bedeutung. Damals gab es aufgrund klimatischer Unterschiede gegenüber heute in Mitteleuropa ausgedehnte Eichenwälder, die vielerorts als sogenannte Waldweide genutzt wurden.