Bockshornklee
Trigonella foenum graecum


Wirkstoffe
30% Schleimstoffe, 27%Eiweiss, 6%fettes Öl, 0,014% äther. Öl

Wirkteile
Samen (Semen foenugraeci)

Standort
Kultiviert

Herkunft
Westl. Asien, China, Indien, kultiviert in Deutschland

Anwendung
Magerheit, Furunkel, Karbunkel, eitrige Entzündung

Zubereitung

Pulverisierter und mit Essig und Wasser aufgekochter Samen wird als heißer, breiiger Umschlag, ein sogenanntes Kataplasma, zur Behandlung oberflächennaher Eiterungen und Geschwüre aufgetragen und mit einer Binde fixiert, der Umschlag ist alle 3-4 Stunden zu wechseln. Mehrere Eßlöffel des Bockshornkleesamen täglich eingenommen sollen ein nachhaltiges Stärkungsmittel sein, das bei Magerheit und allgemeiner Schwäche stärken und den Appetit anregen soll. Auch eine blutdrucksenkende Wirkung soll vorhanden sein.

Hinweis
Nachteilige Wirkungen sind nicht bekannt. Für offene Wunden ist die Behandlung mit Bockshornkleesamen nicht geeignet. In der Tierheilkunde wird der Samen als sogenanntes "Fresspulver" verwendet, der Schleim wurde in der Textilindustrie als Appretur verarbeitet. Der Name dürfte im hornartigen Aussehen des Samens und dem strengen Geruch des ätherischen Öles begründet liegen. Die aus Asien stammende Pflanze wird seit 3000 Jahren arzneilich verwendet.