Bitterklee, Fieberklee, Sumpfklee
Menyanthes trifoliata


Wirkstoffe
Iridoidglycoside, Bitterstoffe (Loganin,Swerosid)

Wirkteile
Blätter (Folia Trifolii fibrini)

Standort
Sumpfige Wiesen, an Weihern, Seen und Sumpfrändern

Herkunft

Nördliche Erdhalbkugel, fast überall verbreitet

Anwendung

Appetitanregung, Magenmittel, Völlegefühl

Zubereitung
1 Teelöffel mit 250 ml Wasser kalt ansetzen. Anschließend zum kochen bringen und ca. 1 Min. kochen lassen.

Hinweis
Wegen einer leicht anregenden Wirkung des Gallefluß sollte der Tee bei Verschluß der Gallenwege nicht angewendet werden. Die Bezeichnung Klee ist auf den kleeblattähnlichen dreilappigen Aufbau der Blätter zurückzuführen. Botanisch besteht jedoch keine Verwandtschaft, vielmehr steht Bitterklee den Enziangewächsen nahe. Bitterklee war schon im Mittelalter bekannt und wurde auch volkstümlich eingesetzt. Eine medizinische Anwendung ist jedoch erst seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert. Die Pflanze wurde in den Deutschen Arzneimittel Codex aufgenommen.