Birke
Betula alba

Wirkstoffe
Flavonoide (bis 3%), Saponine, Ascorbinsäure (Vit. C)

Wirkteile
Blätter (Folia Betulae)

Standort
Wälder, sumpfige und/oder nährstoffarme Gebiete

Herkunft
Deutschland, Polen, GUS-Staaten, China

Anwendung
Gicht, Rheuma, Harnbildung, Blasen- und Nierenleiden

Zubereitung
1 (-2) Esslöffel Birkenblätter pro Tasse (150ml) mit kochendem Wasser 10-15 Minuten ziehen lassen, abseihen, 3-4 Tassen täglich trinken. Birkenblätter haben eine stark harntreibende Wirkung, ohne dabei zu einer Nierenreizung zu führen. Der Tee kann deshalb zur Unterstützung bei allen Erkrankungen, bei denen vermehrt die Bildung von Harn erwünscht ist (Gicht, Rheuma) und zur sogenannten Blutreinigung angewendet werden. Für die harntreibende Wirkung sind vermutlich die Saponine in Zusammenwirken mit den Flavonoiden verantwortlich. Birkenteer aus dem Holz der Birke wurde bis vor kurzem bei Hautkrankheiten verwendet. Birkensaft wird in Shampoo und Haarwasser gegen Haarausfall angeboten. In den nordischen Ländern werden Birkenzweige in der Sauna zur Hautmassage benutzt.

Hinweis
Der Erfolg als Haarwasser bei Haarausfall dürfte fraglich sein. Birkenteer wird in der Regel heute nicht mehr angewendet und gilt wegen besserer Behandlungsmöglichkeiten als überholt.