Arzneimittel-Info

Mögen Sie Ironie oder Sarkasmus ?
Dann ist dies genau das Richtige für Sie !

Arzneimittel in der Naturheilkunde
Seit Jahren werden Rezepturen der

naturheilkundlichen Arzneimittel, die
seit vielen, vielen Jahrzehnten vielen
Menschen geholfen haben, durch das
Bundesgesundheitsministerium und
durch die entsprechenden Arzneimittel-
kommissionen verändert oder verboten.
Veränderte Rezepturen haben ja auch
die gleiche Wirkung!

Oder etwa doch nicht ?

Man hätte ja wenigstens erwarten kön-

nen, dass von politischer Seite aus
unsere lieben, naturverbundenen Grünen
als Minderheitenunterstützer ...., oder ?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt !

Jeder weiß ja, dass eine Pflanze eine
Zusammenballung von vielen chemischen
Verbindungen (Konglomerat) und kein
Einzelstoff ist. Nehmen wir doch mal als
Beispiel die Aristolochia oder Osterluzei:
Nachdem aus dieser Pflanze die Aristo-

lochiasäure (Einzelsubstanz) extrahiert
wurde, stellte man fest, dass diese Sub-
stanz in hohen Dosen krebserregend ist.

Also - logische Schlussfolgerung:
Aristolochia (Gesamtpflanze) darf nur noch

ab einer bestimmten homöopatischen Ver-
dünnung eingesetzt werden. Junge, Junge -
wie haben das nur unsere Vorfahren über-
lebt, die ja nichts anderes als die Phyto-
therapie (Pflanzenheilkunde) als Medizin
zur Verfügung hatten ?

Tun Sie mir bitte einen Gefallen:
Zerlegen Sie Ihre Küchentischplatte nicht

in Einzelstoffe, Sie werden sonst bestimmt
auch fündig !

Um Rezepturveränderungen zu umgehen,
werden etliche ehemalige Arzneimittel nun
in den Bereichen Nahrungsergänzungsmittel,
diätetische Lebensmittel, Medizinprodukte
oder Kosmetika angeboten, jedoch von den
naturheilkundlichen Pharmafirmen in gleicher
Weise wie früher als Arzneimittel hergestellt.

Wenn ich Ihnen nun in meiner Praxis ein
"Lebensmittel" verordne, so habe ich
meine Praxis nicht in ein Restaurant um-
gewandelt und erwarte auch kein Trinkgeld !